29.10.2019

GRÜNE Anträge im Stadtrat: Rauchverbot auf Spielplätzen und Stadtradeln

Zur Zweibrücker Stadtratssitzung am 13. November stellt die GRÜNE Ratsfraktion den Antrag, das Rauchen auf öffentlichen Spielplätzen zu untersagen.

Begründung: Wo Kinder spielen, haben Zigaretten nichts verloren. Dies nicht nur, um Kinder vor Passivrauchen zu schützen – das auch unter freiem Himmel in eingeschränktem Umfang stattfindet – sondern auch und insbesondere, weil Kippen auf dem Boden eine konkrete Gefahr für Kinder darstellen. Gerade kleinere Kinder müssen davor geschützt werden, Zigarettenstummel im Spiel versehentlich in den Mund zu nehmen oder gar zu verschlucken. Aus diesen Gründen verbieten die Länder Brandenburg, Bremen, NRW, und das Saarland sowie viele Kommunen das Rauchen auf Spielplätzen. Die Stadt Zweibrücken sollte sich dem anschließen.

Gemeinsam mit der SPD-Fraktion beantragen die GRÜNEN, dass die Stadt Zweibrücken sich ab dem kommenden Jahr am Wettbewerb Opens external link in new windowSTADTRADELN beteiligt.

Begründung: Die Folgen des Klimawandels sind auch vor Ort wahrnehmbar; ein wesentlicher Emittent des Treibhausgases CO2 ist der motorisierte Verkehr. Insofern erscheint das Ziel, durch Motivationskampagnen und Attraktivitätssteigerung des Radverkehrs wenigstens einen Teil solcher Emissionen einzusparen, naheliegend. Dies auch vor dem Hintergrund gesundheitlicher Vorteile der Fahrradnutzung.
Die Wettbewerbsidee kann zu einer besonderen Motivation für Radfahrende führen, sich an der Aktion zu beteiligen. Dabei gesammelte Erfahrungen werden sowohl zur weiteren (regelmäßigen) Fahrradnutzung animieren als auch qualifizierte Rückmeldungen zu Problembereichen im Verkehrsnetz der Stadt ermöglichen.
Begleitveranstaltungen zum Wettbewerb, wie beispielsweise ein Kick-Off oder eine Siegerehrung, lassen sich problemlos in bestehende Konzepte (Gesundheitstage, Fahrrad-Tag) integrieren.
Bei der Umsetzung des Wettbewerbs kann die Stadt auf Erfahrungen der Nachbarstadt Homburg zurückgreifen, wo das STADTRADELN seit Jahren umgesetzt wird.

Am Montag, 23. September, hat sich in Zweibrücken eine GRÜNEN JUGEND (GJ) gegründet. Die Jugendorganisation der GRÜNEN war bisher in Zweibrücken nicht mit einer eigenen Ortsgruppe vertreten. Nun will man aber jungen Menschen, die sich für grüne Themen, wie etwa mehr Klimaschutz, weniger Plastikmüll oder für mehr Artenvielfalt einsetzen wollen, ein weiteres politisches Angebot in der Stadt machen. Die GRÜNE JUGEND Zweibrücken sieht sich als Organisation zur Vernetzung grün-naher Jugendlicher sowie junger Erwachsener in Zweibrücken und im Zweibrücker Umland. Sie will sich bei ihrer politischen Arbeit an den Leitbildern Ökologie, Frieden, Gleichstellung der Geschlechter, Schutz gesellschaftlicher Minderheiten, Solidarität, Antifaschismus und Antirassismus orientieren.   Mehr »

18.09.2019

Zweibrücker Stadtrat wählt hauptamtlichen Beigeordneten: Norbert Pohlmann unterliegt knapp in der Stichwahl

Der Abend hatte etwas von einem Wahlkrimi: am Ende des dritten Wahlgangs, nach einer umfassenden Vorstellungsrunde und vielen Gesprächen innerhalb und zwischen den Fraktionen setzte sich Christina Rauch (CDU) gegen den GRÜNEN Fraktionsvorsitzenden Dr. Norbert Pohlmann durch. Ganz knapp, mit 20:18 Stimmen. Im Fall einer Stimmengleichheit hätte das Los entscheiden müssen.

Berichte aus dem Opens external link in new windowPfälz. Merkur und der Opens external link in new windowRHEINPFALZ/Zweibrücker Rundschau (Zugang nur mit RHEINPFALZ-Card) vom 19. September

29.08.2019

Firmenlauf 2019: 15 GRÜNE am Start

Wie bislang in jedem Jahr waren wir Zweibrücker GRÜNE auch gestern Abend wieder beim DIE RHEINPFALZ Zweibrücken Firmenlauf am Start - diesmal ausnahmsweise sogar mit einem Roten im Team ;) Die Startgebühren der insgesamt über tausend Teilnehmer*innen kommen wie immer der Jugendarbeit von VTZ und VB Zweibrücken zugute.
Die Namen der GRÜNEN Starter: Heidi Beer, Susanne Bendig, Helmut Brach, Simone Genova, Jürgen Gundacker, Udo Heger, Bernd Hofer, Julia Igel, Jana Konrad, Fred Konrad, Esther Kurz, Stephanie Najork, Norbert Pohlmann, Tim Scherer und Felix Schmidt.

Als drittstärkste Fraktion im Zweibrücker Stadtrat erheben die GRÜNEN den Anspruch, größeren Einfluss auf die Entwicklung der Stadt auszuüben als das bislang der Fall war. Einen wesentlichen Ansatzpunkt hierfür bietet die Wahl des Zweiten Beigeordneten, des Nachfolgers von Henno Pirmann. Dass bei dieser Wahl ein GRÜNER Kandidat antreten wird, hatte der Kreisverband mehrfach bekräftigt.
Sofern die Mitgliederversammlung am 27. August ihm die notwendige Unterstützung ausspricht, wird der Bewerber Norbert Pohlmann sein. Der 62-jährige Diplom-Biologe gehört dem Zweibrücker Stadtrat seit etwa 15 Jahren an. Seit mehr als fünf Jahren ist er Vorsitzender der GRÜNEN Ratsfraktion.

(Berichte über derzeitigen Bewerber in der Opens external link in new windowRHEINPFALZ/Zweibrücker Rundschau und im Opens external link in new windowPfälz. Merkur vom 21. August 2019)

/Aktualisierung: Überschrift anklicken)   Mehr »

14.08.2019

Klimanotstand: konsequentes Handeln statt langer Diskussionen

In mehreren deutschen Städten haben die Räte den Klimanotstand festgestellt. Dringender Handlungsbedarf besteht auch in Zweibrücken, wollen wir den Klimawandel und seine Folgen begrenzen. Dabei setzt die Stadtratsfraktion der GRÜNEN auf rasche Entscheidungen und auf das Einbeziehen der Bürgerinnen und Bürger statt auf langwierige Diskussionen über Entschließungen.

Gegenüber dem Pfälz. Merkur erklärte die Fraktion:

"Deutliche, wenn nicht dramatische Veränderungen des Klimas sind offensichtlich. Dies nicht nur global, sondern auch ganz konkret vor Ort. Extremtemperaturen im gegenwärtigen Sommer und die andauernde Trockenheit liefern dafür deutliche Belege. Insofern kann man von einem Klimanotstand sprechen, der auch als solcher zu erklären ist und der Vorgaben für politisches Handeln festlegen muss. Beispielsweise bei den CO2-Emissionen. Denn Deutschland ist einer der größten Emittenten des klimaschädlichen Gases Kohlendioxid.

In einigen deutschen Städten ist der Klimanotstand inzwischen per Ratsbeschluss dokumentiert. Das bedeutet, dass alle künftigen Beschlüsse auf ihre Klimaverträglichkeit hin überprüft werden. Also darauf, ob sie zu einer weiteren Erhöhung von CO2-Emissionen führen oder zur geforderten Verminderung. Damit wird Klimaschutz im kommunalpolitischen Handeln als Aufgabe höchster Priorität verankert.

Wir Zweibrücker Grüne sehen das als wichtiges Ziel und als Möglichkeit, Klimaschutz immer wieder in den Mittelpunkt von Debatten zu stellen. Das Problem ist, wie so oft, die konkrete Umsetzung. Erst einmal muss der Klimanotstand mit überzeugender Mehrheit festgestellt sein, damit die Grundlage für künftiges politisches Handeln belastbar wird. Denn bei der Überprüfung konkreter Maßnahmen auf ihre Klimaverträglichkeit hin fehlen objektive Messinstrumente.
Statt langwieriger Debatten über denkbare, wahrscheinliche oder zweifelhafte Auswirkungen dieses oder jenes Projekts brauchen wir klare und rasche Entscheidungen für Klimaschutz in der Stadt. Also weniger Autoverkehr, bessere Radwege, attraktive Nahverkehrsangebote, mehr Strom aus erneuerbaren Energieträgern und Stromtankstellen – als einige Beispiele.
Und wir brauchen Bürgerinnen und Bürger, die das Ziel des Klimaschutzes aus Überzeugung mittragen und die es konsequent umsetzen. Da können Fahrräder für den Weg zu Arbeit oder Schule ebenso viel bewirken wie Entschließungen des Stadtrates"

(Bericht im Opens external link in new windowPfälz. Merkur vom 14. August 2019)

24.05.2019

Es fehlt ein Radwegekonzept!

Bei unserer GRÜNEN Radweg-Suche sind wir heute Abend in Zweibrücken eine ganze Reihe von Stellen abgefahren, an denen es Radfahrer*innen in unserer Stadt schwer haben. Davon gibt es leider zu viele. Als GRÜNE fordern wir ein Radwegekonzept, das die Radwege in und um Zweibrücken endlich sinnvoll miteinander vernetzt und das durchgängiges, sicheres Radfahren in die Stadt hinein, aus der Stadt heraus und innerhalb der Stadt möglich macht. An vielen Stellen könnte die Situation schon mit kleinen Maßnahmen (Beschilderung, Markierungen usw.) verbessert werden. Das Rad muss endlich als Verkehrsmittel im Alltag und (zumindest auf kurzen Strecken) als tatsächliche Alternative zum PKW ernst genommen werden!

Bericht über die Tour im Opens external link in new windowPfälz. Merkur vom 6. Jini 2019

09.05.2019

Romeo Franz, MdEP: "Es geht nicht um die Frage 'Europa ja oder nein', es geht darum, wie wir Europa gemeinsam weiterentwickeln"

Romeo Franz vor etwa 20 Gästen (darunter OB Marold Wosnitza und der ehemalige Landtagsabgeordnete Fritz Presl)

Der Europa-Abgeordnete Opens external link in new windowRomeo Franz berichtet bei unserer gemeinsamen Veranstaltung mit den Homburger GRÜNEN am Opens external link in new windowEuropatag der Europäischen Union (9. Mai) von seinen Projekten und Erfahrungen im Europäischen Parlament. Romeos Credo: „Minderheitenprobleme“ beruhen regelmäßig auf dem Mangel an Beteiligung und nicht selten auf Vorurteilen oder latentem Rassismus. Er streitet für die Rechte von Minderheiten in Europa und sieht im Austausch der Kulturen eine große Errungenschaft der Europäischen Union. Als GRÜNE wollen wir ein ökologisches, demokratisches und soziales Europa und verteidigen Menschenrechte und Demokratie gegen Nationalist*innen.Opens external link in new window Europawahl 2019.

Die GRÜNEN in Zweibrücken und in Zweibrücken-Land unterstützen die Idee einer "Biosphärenbrücke" als geschützem Bereich zwischen den Biosphärenreservaten Pfälzerwald-Nordvogesen und Bliesgau (aktueller Bericht im Opens external link in new windowPfälz. Merkur vom 8.Mai 2019).

"Unsere Verbandsgemeinde liegt zwischen den Biosphärenreservaten Pfälzerwald-Nordvogesen und Bliesgau. Die Biosphärenidee verbindet nachhaltiges menschliches Wirtschaften und Schutz der Natur und hat dem Tourismus einen Schub gegeben“, unterstützt Susanne Bendig, Spitzenkandidatin der GRÜNEN zur Wahl des Verbandsgemeinderats Zweibrücken-Land die Idee der Biosphärenbrücke. Das Biosphärenreservat Pfälzerwald werde seit 2014 in der Trägerschaft des Bezirksverbands Pfalz weiterentwickelt, die Region Zweibrücken dabei jedoch vergessen. „Das darf nicht so bleiben. Der Schutz von Arten und Ökosystemen bedeutet auch Vorsorge für das menschliche Dasein; zudem können mit der Biosphärenbrücke die Einzugsgebiete von Hornbach und Schwarzbach deutlich aufgewertet werden“. Aber durch das Projekt müsse ein Mehrwert für die Natur entstehen, fordern die GRÜNEN. Einfach nur Schilder aufstellen zur touristischen Vermarktung sei zu wenig. mehr   Mehr »

Die Cloppenburger Initiative, Kurzzeitparken per Sanduhr kostenlos anzubieten, erscheint so genial einfach, dass der spontane Ruf nach einer Kopie in Zweibrücken nahe lag. Die GRÜNE Fraktion im Zweibrücker Stadtrat gibt aber zu bedenken, dass die Regelung auch Nachteile mit sich bringen kann. Die Verweildauer in der Innenstadt kann sich verkürzen, der Verkehr in der Innenstadt kann zunehmen. Vor einer Festlegung in Sachen Sanduhren müssen deshalb die Cloppenburger Erfahrungen abgewartet werden. mehr   Mehr »

GRÜNE Fasanenjad: ein Walnuss-Likör auf halbem Weg ließ die gute Laune auch bei Graupelschauern nicht sinken

Trotz zeitweise ungünstigen Wetters waren 15 Wanderbegeisterte der Einladung der Zweibrücker GRÜNEN gefolgt, den Premium Spazierwanderweg „Opens external link in new windowFasanenjagd“ rund um die Fasanerie zu erkunden.

Gemeinsam mit der Bundestagsabgeordneten Opens external link in new windowTabea Rößner, netzpolitische Sprecherin der GRÜNEN Bundestagsfraktion (mit den weiteren Fachthemen Verbraucherschutz, Medien- und Filmpolitik), versuchte die Gruppe sich an der virtuellen Fasanenjagd mit dem für diese Route konzipierten Geocaching-Spiel.

Das Spiel funktionierte leider nicht so ganz; dennoch haben wir am Ende den Schatz gefunden! Gesprächsstoff gab's beim Spaziergang zur Genüge, z.B. die Bedeutung von Naherholungsgebieten (wie der Fasanerie) nicht nur für urbane Regionen. Tabea Rößner hob das große Potential hervor, das sanfter Tourismus für die Südwestpfalz bietet. mehr    Mehr »

Die Zahl der Insekten und der Insektenarten gehen dramatisch zurück, wie Studien belegen, und ebenso die von Kleinvögeln. Dies nicht nur auf dem Land, sondern auch in den Städten. Gerade hier kann jeder etwas tun gegen den schleichenden Tod von Biene, Schmetterling und Käfer, so die Überzeugung der Zweibrücker GRÜNEN. Nämlich mit begrünten Vorgärten, mit blühenden Pflanzen und mit versickerungsfähigen Oberflächen.

Künftige Bebauungspläne sollten derartige Vorgabe enthalten, lautete entsprechend der Antrag der GRÜNEN Stadtratsfraktion vom 29.11.2018 - findet sich eine solche Bestimmung doch schon in der Landes-Bauordnung (§ 10 Absatz 4). Mehr als unverbindliche Empfehlungen für eine Begrünung von Gärten war die Artenvielfalt dem Bauausschuss (Sitzung vom 16. April 2019) allerdings nicht wert.   Mehr »

Artenvielfalt erhalten: Andreas Hartenfels beschreibt Konzept und konkrete Ansätze

Andreas Hartenfels in der Hornbacher Pirminiushalle: etwa 40 Interessenten waren gekommen

Etwa 40 Interessierte kamen gestern Abend in die Pirminiushalle nach Hornbach - zum spannenden Vortrag von Opens external link in new windowAndreas Hartenfels, MdL, der berichtete, was Kommunen für den Artenschutz vor Ort tun können und wie das Land Rheinland-Pfalz dies im Rahmen seiner Biodiversitäts-Strategie durch die Aktion Grün unterstützt.
Von der ökologischen Aufwertung von Eh-Da-Flächen (also grünen Flächen, die eh da sind) über Wettbewerbe für artenreiche Gärten bis hin zur Vernetzung von Biotopen und zu anderen Renaturierungsmaßnahmen ist vieles möglich.
Felix Schmidt, Spitzenkandidat der Pfälzer Grünen für die Wahl zum Bezirkstag Pfalz, knüpfte an die von Andreas Hartenfels vorgestellten Naturschutz-Großprojekte wie "Hirtenwege im Pfälzerwald" und "Woogen und Trifte" an und betonte die Bedeutung von Umweltbildung für die Sensibilisierung von Menschen für den Umwelt- und Naturschutz. Hierzu soll der Bezirksverband Pfalz zukünftig mit der im Aufbau befindlichen Umweltakademie in Lambrecht einen Beitrag leisten. Außerdem verwies Felix Schmidt auf die Idee aus der Region Zweibrücken, das Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen und das Biosphärenreservat Bliesgau durch eine "Biosphärenbrücke" auch auf deutscher Seite miteinander zu verbinden.

(hintere Reihe, von links nach rechts: Christina Grünagel, Jonas Hoffmann, Laurence Portscheller, Jutta Grünagel. Vorn: Simone Genova, Christine Metz, Stefan Schwitzgebel, Anna Metz)

Bei der Stadtratswahl in Hornbach tritt Bündnis 90/Die Grünen mit zwölf Kandidatinnen und Kandidaten an. Am Mittwochabend wählten unsere Hornbacher Mitglieder die 25-jährige Betriebswirtin Anna Metz zur Spitzenkandidatin. Ihr folgen der 48-jährige Kommunikationselektroniker Stefan Schwitzgebel, die 49-jährige Heilpädagogin Simone Genova und der 29-jährige Landwirt Jonas Hoffmann. Bei der Stadtratswahl in Hornbach tritt Bündnis 90/Die Grünen mit zwölf Kandidatinnen und Kandidaten an. Am Mittwochabend wählten unsere Hornbacher Mitglieder die 25-jährige Betriebswirtin Anna Metz zur Spitzenkandidatin. Ihr folgen der 48-jährige Kommunikationselektroniker Stefan Schwitzgebel, die 49-jährige Heilpädagogin Simone Genova und der 29-jährige Landwirt Jonas Hoffmann.   Mehr »

(von links nach rechts: Margot Schneider, Wolfgang Adelfang, Paul Schmidt, Klaus Schneider, Barbara Danner-Schmidt)

Am Samstagnachmittag haben die Oberauerbacher Mitglieder von Bündnis 90/Die Grünen ihre Liste zur Wahl des Oberauerbacher Ortsbeirates aufgestellt. Auf Platz eins wurde der 64jährige Sozialtherapeut Paul Schmidt gewählt, der seit 2015 Mitglied im Oberauerbacher Ortsbeirat ist. Auf Platz zwei kandidiert der gelernte Großhandelskaufmann Wolfgang Adelfang, der ebenfalls schon dem Ortsbeirat angehört und auch Vorsitzender des Bunds für Umwelt- und Naturschutz (BUND) in Zweibrücken ist. Alle Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl des zukünftig nur noch elf Sitze umfassenden Ortsbeirats wurden einstimmig gewählt. Neben Schmidt und Adelfang sind dies: Margot Schneider, Klaus Schneider, Barbara Danner-Schmidt   Mehr »

08.03.2019

Probleme benannt, Lösungen diskutiert: Veranstaltung zum Internationalen Frauentag bringt über 50 Teilnehmerinnen ins Mehrgenerationenhaus

(Podiumsgäste und Moderatorinnen, von links nach rechts: Barbara Danner-Schmidt, Hedi Danner (halb verdeckt), Sabine Schunck, Felicitas Lehr, Stella Pazzi, Dr. Charlotte Glück, Elke Moulin)

100 Jahre Wahlrecht für Frauen – aber bis heute keine gleiche Teilhabe an politischen Prozessen. Formale Gleichberechtigung, aber keine Parität in Parlamenten und Leitungsgremien der Wirtschaft. Oft ungleiche Bezahlung für gleichwertige Arbeit, aber Dominanz im Niedriglohnsektor. So beschrieben Teilnehmerinnen die Situation am Internationalen Frauentag 2019.
Eingeladen hatten Bündnis 90/ Die Grünen gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen. Über 50 Frauen (und einige Männer) waren gekommen. Einleitend stellte Barbara Danner-Schmidt, Spitzenkandidatin der Grünen bei der Stadtratswahl in Zweibrücken, fest, dass die Welt von Emanzipation noch weit entfernt ist – gerade wenn es um politische und wirtschaftliche Führung geht. Sie zitierte den Gender Gap Report des Weltwirtschaftsforums, nach dem es (bei gleichbleibendem Tempo) allein in Westeuropa noch 61 Jahre dauern wird, das Geschlechtergefälle aufzuheben.
Ein historischer Überblick von Dr. Charlotte Glück bildete den Ausgangspunkt der Diskussion. Berichte aus der Praxis eines IT-Unternehmens (Stella Pazzi), eines kommunalen Entsorgungsbetriebs (Felicitas Lehr) und der Gewerkschaft ver.di (Sabine Schunck) lieferten Einblicke in die berufliche Wirklichkeit. Aber was hilft (gegebenenfalls langfristig), die Teilhabe-Situation von Frauen und ihre ökonomische Situation (Altersarmut!) zu verbessern? Selbstvertrauen natürlich, eine Frauenquote, die bei gleicher Eignung den Vorzug gewährleistet – und ein Gesellschaftsbild, in dem Stereotypen des tatkräftigen Mannes und der häuslichen Frau keine Rolle mehr spielen.
Es bleibt die Umsetzung: „Die Arbeit von Frauen muss mehr wertgeschätzt werden – egal ob in der Familien- oder in der Erwerbsarbeit“, so Danner-Schmidt abschließend.

03.03.2019

Gemeinderatswahl in Bechhofen: erstmals mit GRÜNER Beteiligung - Mehr Angebote für Familien und Jugendliche schaffen

Unsere Bechhofener Kandidat*innen (von links nach rechts): Wolfgang Ringwald, Eva Ringwald, Tim Scherer, Oliver Wadle, Nadine Boßlet

Bei der Gemeinderatswahl in Bechhofen am 26. Mai tritt zum ersten Mal eine GRÜNE Liste an. GRÜNER Spitzenkandidat ist der 20-jährige Student Tim Scherer. An zweiter Stelle steht der 52-jährige Radio- und Fernsehtechniker Oliver Wadle. Es folgen Eva und Wolfgang Ringwald sowie Nadine Boßlet. Das Durchschnittsalter der fünf Kandidat*innen liegt bei 38 Jahren. Bei der Bewerber-Aufstellung am vergangenen Samstag im Bechhofener Hof-Bistro zeigten sich die GRÜNEN überzeugt, eine Alternative zu den bislang im Gemeinderat vertretenen Parteien zu bilden. Auf ihrer politischen Agenda stehen Impulse für eine aktivere Dorfgemeinschaft einschließlich einer Wiederbelebung des Dorffestes und mehr Spielplatz- und Veranstaltungs-Angebote für Kinder und Jugendliche. Bechhofen müsse für junge Familien attraktiv bleiben, fordern die GRÜNEN - von der Spielplatzgestaltung bis hin zu vollwertigem Kita-Essen. Die Infrastruktur wie auch das Dorfgemeinschaftshaus erfüllten ihre Aufgaben noch, seien aber in die Jahre gekommen. Einsetzen wollen sich die künftigen GRÜNEN Ratsmitglieder auch für den Radweg nach Sanddorf, wobei die Wegführung auf saarländischem Gebiet als Hemmnis bekannt sei.

Am Dienstagabend bestimmten die GRÜNEN in Mörsbach ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Liste zur Wahl der Mörsbacher Ortsbeirats sowie ihren Kandidaten für das Amt des Ortsvorstehers.
Der 56-jährige Bio-Bauer Achim Ruf, der die Nachfolge der GRÜNEN Ortsvorsteherin Susanne Murer (die nicht erneut kandidierte) antreten will, wurde von der Versammlung einstimmig gewählt. Am Dienstagabend bestimmten die GRÜNEN in Mörsbach ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Liste zur Wahl der Mörsbacher Ortsbeirats sowie ihren Kandidaten für das Amt des Ortsvorstehers. Der 56-jährige Bio-Bauer Achim Ruf, der die Nachfolge der GRÜNEN Ortsvorsteherin Susanne Murer (die nicht erneut kandidierte) antreten will, wurde von der Versammlung einstimmig gewählt.   Mehr »

(von links nach rechts: Margit Ruf, Dr. Julia Igel, Achim Ruf, Claudia Dreßler, Jessica Reinhardt, Holm Reinhardt, Frank Murer, Jörg Boßlet)

Nachdem in der vergangenen Woche ein knapp 3.000 Quadratmeter großes Wald-Areal oberhalb der Parkbrauerei-Gebäude gerodet worden war, fiel Samstag auch ein Wald-Streifen oberhalb des früheren Braumeister-Gartens. Der verbliebene Baumbestand wurde stark ausgelichtet und im Bereich der Kreuzbergstraße verringert. Nachdem in der vergangenen Woche ein knapp 3.000 Quadratmeter großes Wald-Areal oberhalb der Parkbrauerei-Gebäude gerodet worden war, fiel Samstag auch ein Wald-Streifen oberhalb des früheren Braumeister-Gartens. Der verbliebene Baumbestand wurde stark ausgelichtet und im Bereich der Kreuzbergstraße verringert.   Mehr »

(von links nach rechts: Ibrahim Al Saffar, Barbara Danner-Schmidt, Dr. Norbert Pohlmann. Carola Schmidt-Sternheimer (vorn), Dagmar Pohlmann, Achim Ruf, Paul Schmidt. Jörg Boßlet)

Die Zweibrücker GRÜNEN setzen auf erfahrene Kommunalpolitiker, bieten aber auch Nachrücker*innen eine Chance: Bei ihrer Wahlversammlung im Gasthaus Drumm stellten die Mitglieder ihre Liste zur Stadtratswahl am 26. Mai auf. Gemeinsames Ziel ist es, drittstärkste Kraft im Rat zu bleiben und Grüne Positionen nachdrücklicher verteten zu können. Vorn stehen der derzeitige Fraktionsvorsitzende Norbert Pohlmann, die Oberauerbacherin Barbara Danner-Schmidt, Ratsmitglied Achim Ruf, Kreisverbands-Schatzmeisterin Dagmar Pohlmann und Ratsmitglied Ibrahim Al Saffar. Die Zweibrücker GRÜNEN setzen auf erfahrene Kommunalpolitiker, bieten aber auch Nachrücker*innen eine Chance: Bei ihrer Wahlversammlung im Gasthaus Drumm stellten die Mitglieder ihre Liste zur Stadtratswahl am 26. Mai auf. Gemeinsames Ziel ist es, drittstärkste Kraft im Rat zu bleiben und Grüne Positionen nachdrücklicher verteten zu können. Vorn stehen der derzeitige Fraktionsvorsitzende Norbert Pohlmann, die Oberauerbacherin Barbara Danner-Schmidt, Ratsmitglied Achim Ruf, Kreisverbands-Schatzmeisterin Dagmar Pohlmann und Ratsmitglied Ibrahim Al Saffar.   Mehr »

(von links nach rechts: Helmut Teuscher, Jonas Hoffmann, Simone Genova, Bernd Hofer, Susanne Bendig, Anna Metz, Dr. Fred Konrad, Tim Scherer, Stefan Schwitzgebel)

Zum zweiten Mal haben Grüne Zweibrücken eine Liste für die Wahl des Verbandsgemeinderats Zweibrücken-Land aufgestellt: neben erfahrenen Kommunalpolitikern treten nicht wenige junge Leute, die sich einbringen und für ihre Heimatregion engagieren wollen, auf unserer am 7. Februar 2019 in Hornbach gewählten Liste an. Zum zweiten Mal haben Grüne Zweibrücken eine Liste für die Wahl des Verbandsgemeinderats Zweibrücken-Land aufgestellt: neben erfahrenen Kommunalpolitikern treten nicht wenige junge Leute, die sich einbringen und für ihre Heimatregion engagieren wollen, auf unserer am 7. Februar 2019 in Hornbach gewählten Liste an.   Mehr »

Die GRÜNE Stadtratsfraktion will Gärten als Rückzugsraum für bedrohte Arten erhalten. Deshalb sollem "Steinwüsten" an Stelle von blühender Pflanzen vermieden werden.

Der Antrag (aus der Ratssitzung vom 12. Dezember 2018): In neue Bebauungspläne und in Aktualisierungen/Ergänzungen bestehender Bebauungspläne soll folgende Vorgabe aufgenommen werden: Nicht überbaute Flächen von bebauten Grundstücken sind wasseraufnahmefähig zu belassen oder herzustellen. Sie sind außerdem zu begrünen oder zu bepflanzen – soweit dem nicht Erfordernisse einer anderen zulässigen Nutzung der Flächen entgegenstehen (Siehe §10 Abs. 4 LBauO).    Mehr »

Wahlversammlung in Neustadt: Felix Schmidt (links) mit Staatsministerin Anne Spiegel und dem GRÜNEN Landesvorsitzenden Josef Winkler

Felix Schmidt steht auf Platz zwei der Liste von BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN zur Wahl des Bezirkstags Pfalz am 26. Mai 2019. Der Kreisvorstandssprecher der Zweibrücker GRÜNEN wurde am Samstag von der Wahlversammlung der Pfälzer Grünen in Neustadt/Weinstraße mit 65 von 68 abgegebenen Stimmen gewählt. Felix Schmidt steht auf Platz zwei der Liste von BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN zur Wahl des Bezirkstags Pfalz am 26. Mai 2019. Der Kreisvorstandssprecher der Zweibrücker GRÜNEN wurde am Samstag von der Wahlversammlung der Pfälzer Grünen in Neustadt/Weinstraße mit 65 von 68 abgegebenen Stimmen gewählt.   Mehr »

Insekten sind Nützlinge im Garten. Und selbst wenn einige auf den ersten Blick schädlich erscheinen, gibt es im naturnah angelegten Garten Fressfeinde, die das Problem lösen. So das Eingangsstatement von Heiko Hübscher bei seinem Vortrag auf Einladung des GRÜNEN Kreisverbands vor etwa 60 Zuhörern im Sportheim des SV Niederauerbach. Insekten sind Nützlinge im Garten. Und selbst wenn einige auf den ersten Blick schädlich erscheinen, gibt es im naturnah angelegten Garten Fressfeinde, die das Problem lösen. So das Eingangsstatement von Heiko Hübscher bei seinem Vortrag auf Einladung des GRÜNEN Kreisverbands vor etwa 60 Zuhörern im Sportheim des SV Niederauerbach.   Mehr »

Sitzplätze gab es längst nicht für alle Zuhörer: Die GRÜNEN fühlten Marold Wosnitza auf den Zahn
Gesprächsleiter Fred Konrad (rechts) und Marold Wosnitza vor großem Publikum

Konkrete Aussagen zu nachhaltigen Entwicklungsperspektiven der Stadt erwarteten die Zweibrücker GRÜNEN vor der Stichwahl von den beiden OB-Kandidaten Christian Gauf (CDU) und Marold Wosnitza (SPD). Nur einer nahm sich die Zeit, unsere Fragen zu beantworten. Aber auch das Gespräch mit Marold Wosnitza, das somit zur "one-man-show" wurde, fanden weit über 120 Gäste so spannend, dass sie bis zum Schluss zuhörten. Ob zu Fragen der Inklusion, des Projekts Soziale Stadt, Energie und Klimaschutz, Transparenz auf der Mörsbacher Deponie, Verkehr, Integration, Einzelhandelsentwicklung oder Perspektiven der Stadtteile - der Kandidat wich keiner Frage aus. Zwar blieben handfeste Zusagen die Ausnahme; die Bereitschaft, sich als Oberbürgermeister konstruktiv mit GRÜNEN Forderungen auseinanderzusetzen, zog sich aber als roter Faden durch seine Ausführungen. Spontanen Beifall gab es zu seiner Versicherung, rechtsextremen Aktivitäten in der Stadt und der Verbreitung rassistischer Ideen die Stirn zu bieten.

(Berichte in den Ausgaben der RHEINPFALZ und des Opens external link in new windowPfälzischen Merkur vom 29. September)

16.09.2018

Auch beim Berlin-Marathon dabei

Was der Kenianer Eluid Kipchoge am Sonntag auf den Asphalt gezaubert hat, können die Zweibrücker Grünen nicht leisten. Aber der Kreisverband war durch Susanne und Rainer Lilischkis vertreten. Vielen Dank für euren Einsatz, ihr beiden!

29.08.2018

RHEINPFALZ-Firmenlauf: GRÜNE wieder stark vertreten

Es wird zur guten Tradition: beim diesjährigen RHEINPFALZ-Firmenlauf war der GRÜNE Kreisverband Zweibrücken erneut stark vertreten. Fast zwei Dutzend Läufer*innen hatten sich angemeldet; nicht alle waren am Ende dabei. Auch die Schwüle hielt niemanden davon ab, die große Runde entlang des Schwarzbachs zu laufen - für den Spaß an der Sache, für das gemeinsame Erleben mit mehr als 1100 Laufbegeisterten, und für den guten Zweck. Denn natürlich kam das Startgeld auch diesmal der Jugendarbeit von VT und VZ Zweibrücken zugute.

Die Grünen Starter (nicht alle auf dem Foto): Sandra Schwitzgebel, Stefan Schwitzgebel, Bernd Hofer, Rita Graushaar, Norbert Pohlmann, Heike Wilhelm, Steffi Najork, Susanne Bendig, Heidi Beer, Julia Igel, Susanne Lilischkis, Rainer Lilischkis, Angi Tinius, Penelope Tinius.

Ein Dutzend Menschen decken sich mit etwas Obst, Gemüse und Getränken für das Wochenende ein – und produzieren damit einen Berg an Folien, Plastik-Trays und -Banderolen. Mit einer Einkaufsaktion in einem durchschnitts-Supermarkt demonstrierten die Zweibrücker GRÜNEN, wie viel unnötige Verpackungen im Einzelhandel üblich sind. Vor allem aus Kunststoff, gelegentlich auch aus Pappe, Alu oder Glas.

Kein europäisches Land kommt auf so viel Verpackungsmüll wie Deutschland: laut dem Umweltbundesamt fielen im Jahr 2016 über 18 Millionen Tonnen an. Also gute 220 Kilogramm pro Kopf und somit 53 Kilo mehr als im europäischen Durchschnitt – der bei stolzen 167,3 Kilo liegt. Grund genug für die Zweibrücker GRÜNEN, die Probe aufs Exempel zu machen: Wieviel Abfall kommt zusammen, wenn man nur mal ein paar frische Lebensmittel einkauft?   Mehr »

Christoph Gensch sorgt sich um eine Vergiftung des Klimas, wenn es um das Nicht-Benennen und das Nicht-Abschieben von „Risikopersonen aus der Zuwanderungsbewegung“ geht. Er gehe davon aus, dass in Zweibrücken drei Personen von ihnen leben. Belege legt er nicht vor; zur Klimavergiftung trägt er indes selbst bei.    Mehr »

Truppacher Höhe (Foto eines Grünen Ortstermins 2017)

Seit zweieinhalb Jahren verspricht André Kleinpoppen, ein Mega-Möbelhaus auf der Truppacher Höhe zu bauen – das niemand braucht und das dem Einzelhandel in der Region schadet. Geliefert hat er nur vage Pläne, leere Ankündigungen - und schon zweimal die unwahre Aussage, ein Zielabweichungsverfahren bei der SGD Süd sei beantragt.

 

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16.05.2018

Fuel-Dumping: nur Teil eines viel größeren Problems

Vorstand des GRÜNEN Kreisverbands Zweibrücken mit dem Referenten
(vlnr: Bernd Hofer, Andreas Hartenfels, Dagmar Pohlmann, Felix Schmidt)

Infoabend "Fuel-Dumping" – Kerosinablass über der Pfalz am 16. Mai:

Opens external link in new windowAndreas Hartenfels, umweltpolitischen Sprecher der GRÜNEN Landtagsfraktion in Rheinland-Pfalz, umriss die Problematik von „Fuel Dumping“ oder Kraftstoffschnellablässen von Flugzeugen. Sie erfolgen im Rahmen von Notsituationen im Luftverkehr, in Deutschland in einer Mindesthöhe von 1800 Metern. Wieviel von den über 620 000 Liter Kerosin aus zivilen Flugzeugen, die pro Jahr über Deutschland abgelassen werden, am Boden ankommt, ist unklar. Fest steht aber, dass Rheinland-Pfalz (aufgrund der Nähe zum Großflughafen Frankfurt und der vornehmlichen Startrichtung nach Westen) besonders häufig betroffen ist.
Neu sind diese Fakten nicht; vor einer Anfrage der GRÜNEN Bundestagsfraktion vor zwei Jahren haben sie aber kaum ein Echo in der Öffentlichkeit gefunden.
Weil es nur (alte) Berechnungen zu den Auswirkungen am Boden gibt, ist eine neue Expertise erforderlich, die bereits durch die Initiative der rheinland-pfälzischen Landesregierung über das Umweltbundesamt vergeben wurde und die im Herbst vorliegen wird. Auf dieser Grundlage können - nach Aufbau einer raschen Meldekette und Einbeziehung der jew. Wetterdaten - Messungen vor Ort vorgenommen werden.
Was sofort möglich ist: Not-Ablässe müssen in größerer Höhe stattfinden - was die Belastung pro Flächeneinheit verringert. Die nachhaltige Lösung: Eine Verkehrswende. Vielfliegerei ("Wochenend-Shopping in Mailand") darf nicht länger zu Mini-Preisen möglich sein. Verbraucher sollten sich aber auch darüber klar werden, dass Kohlenwasserstoffe in der Luft nicht allein auf Kerosinablässe zurückzuführen sind, sondern dass sie in viel größerem Umfang täglich aus Verkehr und Industrie entstehen. Konsequenz: Bewusster mit fossilen Treib- und Brennstoffen umgehen, emissionsfreie Antriebe fördern & nutzen; Bus & Bahn als Alternative zum Flugzeug prüfen!

31.03.2018

Ostereieraktion am Karsamstag

Kommen Sie gern vorbei: am Karsamstag verteilen die Zweibrücker Grünen in der Fußgängerzone (ab etwa 10 Uhr, vor der CB-Boutique) Bio-Ostereier. Gefärbt mit Naturfarbstoffen, und mit guten Wünschen für sonnige Ostertage.

Ein Hintergrund der Aktion ist, dass noch einmal auf die Situation von Legehennen hingewiesen werden soll. Denn obwohl das Bundesverfassungsgericht schon 2012 entschied, dass die Hennenhaltung in "Kleingruppen"-Käfigen gegen die Verfassung verstößt, gibt es Übergangsfristen bis 2025. Auch das Töten männlicher Eintagsküken findet weiterhin statt - obwohl der bisherige Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) noch im Januar 2017 angekündigt hatte, das massenhafte Schreddern von Küken werde 2017 enden. Herausgekommen ist dabei ebenso wenig wie bei Schmidts "Tierwohl"-Label. "So isser, der Schmidt!" - O-Ton Schmidt.

Und im Koalitionsvertrag der neuen "GroKo" steht nur Blumiges zum Schutz von Legehennen und anderen Nutztieren:

"Wir werden Lücken in den Haltungsnormen im Tierschutzrecht schließen. Ziel ist es, wie beim Schnabelkürzen bei Legehennen, in der Nutztierhaltung auf nicht-kurative Eingriffe zu verzichten. Das Töten von Eintagsküken werden wir bis zur Mitte der Legislaturperiode beenden. Hierzu wollen wir die Beratung und Forschung verstärken sowie spezifische Ausstiegsszenarien entwickeln.
Zusätzlich zu den bestehenden Wegen sollen für weitere tierschutz-und praxisgerechte Alternativen zur Ferkelkastration die rechtlichen Voraussetzungen auf wissenschaftlicher Grundlage geschaffen werden."

Ähnliches versprachen die Großkoalitionäre schon in der letzten Legislaturperiode! Geändert hat sich die Situation aber bis heute nicht wesentlich.

Bernd Hofer ist neuer Vorstandssprecher des Grünen Kreisverbands Zweibrücken. Bei der Mitgliederversammlung am Dienstagabend wurde der 47-jährige Berufsschullehrer aus Käshofen einstimmig zum Nachfolger von Carola Schmidt-Sternheimer gewählt, die aus privaten Gründen nicht mehr kandidierte. Der neue Kreisvorstandssprecher bekleidet das Amt gemeinsam mit Felix Schmidt, der bereits seit Dezember 2011 einer der beiden Vorstandssprecher der Zweibrücker GRÜNEN ist. Eine Doppelspitze ist bei uns Grünen üblich. Der 27-jährige Doktorand Felix Schmidt wurde ebenso einstimmig als Kreisvorstandssprecher bestätigt wie das dritte Mitglied des Kreisvorstandes, die Schatzmeisterin Dagmar Pohlmann.   Mehr »

13.02.2018

8. März: Internationaler Frauentag

Am 8. März ist es wieder soweit; wir freuen uns gemeinsam mit euch am internationalen Frauentag ein starkes Grünes Zeichen zu setzen. Seit 100 Jahren dürfen Frauen in Deutschland wählen - aber ein Blick in unsere Parlamente zeigt: von echter Gleichberechtigung sind wir noch weit entfernt.

Auch die Führungsgremien in Wirtschaft und Gesellschaft sind noch viel zu oft frauenfreie Räume. Wir wollen die Hälfte der Macht für Frauen, in der Politik, der Wirtschaft und der Gesellschaft! Frauen sollen gleichberechtigt mitbestimmen, mitentscheiden und mitgestalten!

Dieser Forderung verleihen wir Grüne auch mit Infoständen am 8. März Nachdruck. Diesmal klappt dies in Zweibrücken (grippebedingt) nicht. Sorry

27.01.2018

Zweibrücker Grüne beim Bundesparteitag

 

 

Grüner Generationswechsel: Parteitag in Berlin wählt Vorstand neu. Annalena Baerbock und Robert Habeck wurden am Samstag auf dem Parteitag in Hannover als neue Vorsitzende gewählt. Auch Bundesvorstand und Parteirat wurden neu gewählt. Annalena Baerbock erreichte 64,45 Prozent, Robert Habeck 81,33 Prozent. Michael Kellner erhielt mit 74,19 Prozent erneut das Mandat des Politischen Bundesgeschäftsführers. Die Zweibrücker Grünen vertrat unser Delegierter Bernd Hofer.

(unteres Foto: Bundesvorsitzender Robert Habeck und Bernd Hofer)

Die Zweibrücker Grünen sind nicht „vollauf zufrieden“ mit der zensierten Einsichtnahme in die ZAS-Akten zum Fehrbacher Müllheizkraftwerk. Der diesbezüglichen Aussage des Pirmasenser Oberbürgermeisters Bernhard Matheis im Pfälzischen Merkur vom 10. Oktober widersprechen Felix Schmidt, Vorstandssprecher des Grünen Kreisverbands Zweibrücken und Norbert Pohlmann, Vorsitzender der Grünen Stadtratsfraktion.

Auch die Vertreterin der Zweibrücker Grünen, die am 31. August gemeinsam mit Vertretern anderer Zweibrücker Ratsfraktionen Einsicht in die angebotenen Unterlagen nahm, hat sich sich zu keinem Zeitpunkt „vollauf zufrieden" geäußert. In der Sache sei es so, dass Kreistage und Stadträte der ZAS-Gebietskörperschaften über alle wesentliche Informationen verfügen müssten - zumal im ZAS Entscheidungen von wesentlicher Tragweite - etwa zum Weiterbetrieb des Müllheizkraftwerkes nach 2014 getroffen würden.

Die Mitteilung im Wortlaut: Überschriftszeile anklicken.

Opens external link in new windowBericht im Pfälzischen Merkur vom 13. Oktober   Mehr »

25.09.2017

Bundestagswahl - Das Ergebnis

Die Bundestagswahl 2017 ist entschieden. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben nicht alle Wahlziele erreicht, freuen sich aber über einOpens external link in new window gutes Ergebnis: Mit etwa 9 Prozent konnten wir es gegenüber der Bundestagswahl 2013 verbessern. Unser Dank gilt den Wählerinnen und Wählern, und ebenso allen, die uns im Wahlkampf unterstützt haben!

Detailergebnisse für die Stadt Zweibrücken finden Sie Opens external link in new windowhier im Internet; die Ergebnisse aus dem Land Rheinland-Pfalz Opens external link in new windowhier.

12.09.2017

Klimaschutz kein Nebensatz - Energiewende muss weitergehen!

Veranstaltung im "Tender": Klimaschutzziele der Bundesregierung sind schön - aber sie müssen auch umgesetzt werden!

Gesprächsabend mit Dr. Bernhard Braun, dem Vorsitzenden der GRÜNEN Landtagsfraktion in Rheinland-Pfalz und Bundestagskandidat Felix Schmidt:

Energiewende bedeutet Wertschöpfung vor Ort und Arbeitsplätze, sie ist die Grundlage für wirksamen Klimaschutz - und nicht zuletzt kann sie die Welt ein Stück friedlicher machen. Denn um Sonne, Wind und Wasserkraft ist noch kein Krieg geführt worden - im Gegensatz zu Öl, Gas oder Kohle.

Deshalb ist Klimaschutzpolitik nicht irgendein "Gedöns": Es geht um den Schutz der Lebensgrundlagen aller Menschen weltweit. Internationale Verträge mit Klimaschutzzielen sind deshalb gut, aber die Bundesregierung muss auch etwas dafür tun, die vereinbarten Ziele zu erreichen. Stattdessen wurde das Erneuerbare-Energien-Gesetz von einem Förderinstrument zu einer Bremse für den Ausbau erneuerbarer Energien gemacht.

Echten Klimaschutz, nämlich 100% emissionsfreie Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen im Strom-, Verkehrs- und Wärmesektor, gibt's nur mit GRÜN! So das Fazit der sehr gut besuchten Veranstaltung im "Tender" - zu deren Abschluss der Film "Zwischen Himmel und Eis" über den Glaziologen Claude Lorius gezeigt wurde.

25.08.2017

Saubere Landwirtschaft und Biobier-Probe:

Diskussion und Bierprobe: Felix Schmidt, Manfred Hennig

Freitag Abend bei den Zweibrücker GRÜNEN: Vortrag zur nachhaltigen Landwirtschaft, reinem Wasser und sauberem Bier - mit Biobier-Probe. Braumeister i.R Manfred Hennig führt aus: Die industrielle Landwirtschaft gefährdet mit ihrem massiven Einsatz von umweltschädlichen Pestiziden und Gülle den Artenreichtum, die Bodenfruchtbarkeit und die Sauberkeit unseres Trinkwassers. Das stellt auch die Reinheit von Bier in Frage, denn erhöhte Glyphosatwerte wurden auch schon in Bier nachgewiesen.

Wir GRÜNE kämpfen für gute und gesunde Nahrungs- und Genussmittel, ohne Gift und Gentechnik. Wir wollen eine nachhaltige Landwirtschaft, die unser Grundwasser und unsere Böden schützt und die den Reichtum unserer Tier- und Pflanzenwelt erhält - statt Bienen-, Insekten- und Vogelsterben zu verursachen. Artenkiller wie Glyphosat wollen wir verbieten. Agrarwende? Opens external link in new windowGRÜN wählen!

Bei der Fa. SonnenPlan (vlnr): Felix Schmidt, Ulrike Höfken, Anne-Katrin Burkhard, Michael Burkhard, Peter Burkhard, Bettina Burkhard

Die Energiewende lässt sich nicht stoppen. Das wurde deutlich beim Besuch der rheinland-pfälzischen Umwelt- und Energieministerin Ulrike Höfken beim Zweibrücker Unternehmen Opens external link in new windowSonnenPlan. Zwar wurde das Erneuerbare-Energien-Gesetz EEG von CDU, FDP und FDP als Regierungsparteien in sein Gegenteil verkehrt, so dass es inzwischen eine Deckelung statt einer Förderung bewirkt und zentrale Konzepte bevorzugt anstelle von dezentralen und bürgernahen. Die Idee einer umweltfreundlichen, sicheren und bezahlbaren Energie- und Wärmeproduktion lasse sich aber nicht ausbremsen, ist Geschäftsführer Peter Burkhard überzeugt. Die Energiewende lässt sich nicht stoppen. Das wurde deutlich beim Besuch der rheinland-pfälzischen Umwelt- und Energieministerin Ulrike Höfken beim Zweibrücker Unternehmen Opens external link in new windowSonnenPlan. Zwar wurde das Erneuerbare-Energien-Gesetz EEG von CDU, FDP und FDP als Regierungsparteien in sein Gegenteil verkehrt, so dass es inzwischen eine Deckelung statt einer Förderung bewirkt und zentrale Konzepte bevorzugt anstelle von dezentralen und bürgernahen. Die Idee einer umweltfreundlichen, sicheren und bezahlbaren Energie- und Wärmeproduktion lasse sich aber nicht ausbremsen, ist Geschäftsführer Peter Burkhard überzeugt.   Mehr »

14.07.2017

Vor Ort auf der Truppacher Höhe: Was bringt der Mega-Möbelmarkt?

Was kann ein fast 40.000 Quadratmeter großes Möbelhaus auf der grünen Wiese für die Region bedeuten und passt ein solches Angebot überhaupt zu den Vorgaben der Landesplanung? Das war die Fragestellung eines Spaziergangs über die Truppacherhöhe - an dem neben Mitgliedern der grünen Fraktionen im Zweibrücker Stadtrat, des Kreistags Südwestpfalz und dem Verbandsgemeinderat Zweibrücken-Land der Landtagsabgeordnete Andreas Hartenfels und interessierte Bürger*innen sowie Vertreter*innen des Zweibrücker Einzelhandels teilnahmen.

Die grundsätzliche Grüne Position hatte bereits eine Pressemitteilung im März beschrieben; die Kollisionspunkte mit dem Opens external link in new windowLandesentwicklungsprogramm IV erläuterte Andreas Hartenfels, in der Grünen Landtagsfraktion u.a. zuständig für Landesplanung.

Wir GRÜNE lehnen dieses derzeit geplante Projekt ab, da bei einem solchen Möbelriesen auf der grünen Wiese (fast doppelt so groß wie das Outlet-Center!) und 22% Randsortiment erhebliche Auswirkungen auf die Entwicklung unserer Innenstadt und auf die Innenstädte der Region zu befürchten sind. Das Land Rheinland-Pfalz fordert im LEP IV klar Innenentwicklung vor Außenentwicklung fordert. Es gilt (auch angesichts der demographischen Entwicklung) zuerst innerhalb bereits erschlossener Gebiete für Erhalt oder Entwicklung zu sorgen. Ein neuer Möbelriese in der Region würde einen reinen Verdrängungswettbewerb auslösen - und zudem die erfolgreichen Anstrengungen Zweibrückens konterkarieren, die Innenstadtaufzuwerten und attraktiver zu gestalten.

s. auch Presseberichte

(vlnr: Bernd Schumacher, Rita Graushaar, Felix Schmidt, Andreas Hartenfels)
... auf der Truppacher Höhe.

Der Zweibrücker Kreisverband von Bündnis 90/DIE GRÜNEN und die GRÜNEN Fraktionen im Rat der Stadt und im Rat der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land lehnen die Pläne ab, auf der Truppacherhöhe ein Möbelhaus mit 40.000 Quadratmetern Verkaufsfläche zuzulassen. Weder besteht ein solcher Bedarf, noch werden zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. Vielmehr ist zu erwarten, dass die Innenstädte in der Region zusätzlich unter Druck geraten.   Mehr »

Am Freitag 26. August kommt die rheinland-pfälzische GRÜNEN Bundestagsabgeordnete Tabea Rößner auf ihrer diesjährigen Sommertour in die Region Zweibrücken. Bei einer Führung mit den Zweibrücker GRÜNEN und der Zweibrücker Gruppe des Naturschutzbunds NABU durch das Naturschutzgebiet Monbijou (bei Mauschbach) soll es dabei um die Themen Biodiversität, grenzübergreifender Naturschutz, sanfter Tourismus und das Hornbachtal als Storchental gehen.

 

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04.12.2013

Herzlichen Glückwunsch: Gertrud Schanne-Raab erhält Bundesverdienstkreuz

Gertrud Schanne-Raab

Die Zweibrücker Grünen beglückwünschen Gertrud Schanne-Raab zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande durch Bundespräsident Joachim Gauck (Bericht in der RHEINPFALZ/Zweibrücker Rundschau, 4. Dezember 2013). Durch ihr engagiertes, dauerhaftes und vielfältiges Engagement für Integration, für die Dritte Welt und für soziale Gerechtigkeit hat sich die Vorsitzende der Grünen-Liste-Stadtratsfraktion weit über Zweibrücken hinaus einen Namen gemacht – ohne ihre bescheidene Art jemals aufzugeben. Der Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen gratuliert ganz herzlich!

URL:http://gruene-zweibruecken.de/aktuelles/