BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Grüne Zweibrücken

Stadtwald zukunftssicher; Klimaschutzgesetz stellt Fördermittel in Aussicht

Waldwanderung mit Revierförsterin und Abgeordnetem

11.08.25 –

Dem Zweibrücker Stadtwald geht’s (noch) gut; das neue rheinland-pfälzische Klimaschutzgesetz erhöht die Chance, dass es so bleibt. So das Resümee unserer Waldwanderung mit Fabian Ehmann, MdL, und Revierförsterin Maria Jäger vom Forstamt Westrich.

Mehr als anderthalb Stunden führte unsere Wanderung mit Maria Jäger und Fabian Ehmann durch den Waldbereich der Fasanerie. Die Beobachtung: anders als große Bereiche des Pfälzerwaldes umfasst der Zweibrücker Stadtwald eine ausgewogene Mischung unterschiedlicher Baumarten. Und weil der Fokus nicht erst heute auf wärme- und trockenresistente Arten gelegt wird, sind die Perspektiven für unsere Waldflächen günstig – verwies Maria Jäger auf Referenzprojekte wie etwa den „Zukunftswald“ bei Kleinsteinhausen.

Dass die Landesregierung im neuen Klimaschutzgesetz eine klimaangepasste Aufforstung und Pflege hitzegeschädigter Wälder fördert, und dies mit jährlich 10 Millionen Euro über fünf Jahre, ergänzte Fabian Ehmann. Neue regionale Klimaschutzwälder, Wasserrückhaltung (auch durch Wiederverschließen von Entwässerungsgräben) und innovative Maßnahmen sollen sicherstellen, dass der Wald auch künftig als wichtiger CO₂-Speicher dient. Der Wald sei nicht nur Opfer der Klimakrise, sondern Teil der Lösung, betonte Fabian Ehmann. Mit der Klima-Wald-Offensive stärken Landesregierung und Umweltministerium die Funktion als CO₂-Senke und machen den Wald widerstandsfähig gegen Dürre und Extremwetter.