Umweltministerin Höfken stellt Aktion Grün vor

„Mit Aktion Grün Hoffnung pflanzen“lautete ein Motto des Besuchs der rheinland-pfälzischen Umweltministerin Ulrike Höfken im Zweibrücker Rosengarten. Im Rahmen der "Aktion Grün" gibt die Ministerin in diesem Sommer an Infoständen Anregungen, wie jede und jeder für den Artenschutz aktiv werden kann. In Zweibrücken mit dabei waren Gartenexpertin Heike Boomgaarden und Landfrauen-Vertreterin Isabel Steinhauer-Theis - die gemeinsam mit der Ministerin Bio-Kräuterpflanzen und Tipps für deren Einsatz in der Küche verteilten.
Nach einem Rundgang mit Rosengarten-Chefgärtner Heiko Hübscher war die Ministerin Gast bei einem Gespräch mit den Zweibrücker GRÜNEN.

"80 Prozent der Kulturpflanzen sind auf die Bestäubung durch Insekten angewiesen – sie garantieren somit unsere Lebensgrundlage. Doch die Situation für Insekten und Bestäuber ist ernst: 60 Prozent aller Wildbienenarten und 65 Prozent der Schmetterlinge sind gefährdet – auch der Zitronenfalter und das Tagpfauenauge werden immer seltener", lautete die Bestandsaufnahme der Umweltministerin. Wer etwas für die Insekten tun wolle, möge auf Schottergärten verzichten und den Bestand von Streuobstwiesen erhalten. Selbst Fensterbänke und Balkone könnten bienen- und bestäuberfreundlich gestaltet werden. Nicht nur im eigenen Garten, sondern auch in städtischen Gebieten müsse der Natur Platz eingeräumt werden.
"Jedes Bisschen Grün bindet das Treibhausgas CO2, spendet Sauerstoff, sorgt für saubere Luft und kühlt die Umgebungstemperatur. Das kann jeder direkt spüren, wenn man sich an einem heißen Tag auf einer Grün- statt auf einer Betonfläche aufhält“ so die Umweltministerin. Klimaschutz ist auch Artenschutz.
Neben diesen Hinweisen bot die Ministerin diverse Kräuterpflanzen und Samenmischungen zum Mitnehmen an.
An den Info-Termin im Rosengarten schloss sich ein Gespräch mit den Zweibrücker GRÜNEN über Entwicklungsperspektiven in der Region an.

(Bericht über den Besuch der Ministerin im Rosengarten: Pfälz. Merkur online