04.02.26 –
Mobilität ist entscheidend, wenn man pünktlich zur Arbeit oder zum Ausbildungsplatz kommen will, wenn die Kinder sicher zur Schule gelangen sollen – oder wenn Menschen ohne Auto am „öffentlichen Leben“ teilhaben möchten.
Aber der heutige Busverkehr in Zweibrücken leistet all das nur ansatzweise. Wesentliche Verbesserungen schaffen der Landesnahverkehrsplan, den die rheinland-pfälzische Mobilitätsministerin Katrin Eder am Montag bei einer Veranstaltung des Grünen Kreisverbands ansprach, und eine grundsätzlich neue Aufstellung des Busverkehrs, die Oberbürgermeister Marold Wosnitza vorschlug. Eine Re-Kommunalisierung gäbe der Stadt mehr Einfluss auf Linienführung und –taktung. Lücken im Netz könnten durch flexible Kleinbus-Angebote und Carsharing geschlossen werden.
Das gemeinsame konkrete Ziel: mehr Qualität im Öffentlichen Nahverkehr, bessere Takte, mehr Barrierefreiheit und besser vernetzte Bus- und Bahnangebote – für eine echte Mobilitätswende in ganz Rheinland-Pfalz. Gerade im ländlichen Raum wollen wir Grüne attraktive Verbindungen zwischen Stadt und Land schaffen - mit modernen Mobilitätsstationen, die Rad, ÖPNV und Carsharing einfach verbinden. Weil Mobilität kein Luxus sein darf, sondern Alltag für alle!
Bericht zur Veranstaltung in der Rheinpfalz-online