11.09.2020

Stadtratsantrag: Dem Städtebündnis sichere Häfen beitreten!

Begründung:
Das Großfeuer im griechischen Flüchtlingslager Moria erinnert Europa brutal an die Not der Geflüchteten aus Kriegs- und Krisengebieten. Aber auch das Sterben auf dem Mittelmeer setzt sich tagtäglich fort.
2018 ertranken mindestens 2275 Menschen – das sind durchschnittlich sechs Menschen pro Tag – bei dem Versuch, nach Europa zu gelangen. Auch im Jahr 2019 gab es viel zu viele Tote, und täglich kommen weitere hinzu.
Die Rettung von in Seenot geratenen Menschen bedeutet eine rechtliche und moralische Verpflichtung; jeder und jede Geflüchtete hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.
Die Bundesrepublik Deutschland steht in der Verantwortung, Geflüchteten in der EU ein rechtsstaatliches Asylverfahren zu ermöglichen.
Die Stadt Zweibrücken hat in den vergangenen Jahren bewiesen, dass sie bereit und in der Lage ist, geflüchtete Menschen aufzunehmen und zu integrieren.

(Der Antrag wurde am 30. September vom Stadtrat mehrheitlich abgelehnt. Bericht in der Opens external link in new windowRHEINPFALZ online)

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