06.07.2020

Umweltministerin Höfken stellt Aktion Grün vor

"80 Prozent der Kulturpflanzen sind auf die Bestäubung durch Insekten angewiesen – sie garantieren somit unsere Lebensgrundlage. Doch die Situation für Insekten und Bestäuber ist ernst: 60 Prozent aller Wildbienenarten und 65 Prozent der Schmetterlinge sind gefährdet – auch der Zitronenfalter und das Tagpfauenauge werden immer seltener", lautete die Bestandsaufnahme der Umweltministerin. Wer etwas für die Insekten tun wolle, möge auf Schottergärten verzichten und den Bestand von Streuobstwiesen erhalten. Selbst Fensterbänke und Balkone könnten bienen- und bestäuberfreundlich gestaltet werden. Nicht nur im eigenen Garten, sondern auch in städtischen Gebieten müsse der Natur Platz eingeräumt werden.
"Jedes Bisschen Grün bindet das Treibhausgas CO2, spendet Sauerstoff, sorgt für saubere Luft und kühlt die Umgebungstemperatur. Das kann jeder direkt spüren, wenn man sich an einem heißen Tag auf einer Grün- statt auf einer Betonfläche aufhält“ so die Umweltministerin. Klimaschutz ist auch Artenschutz.
Neben diesen Hinweisen bot die Ministerin diverse Kräuterpflanzen und Samenmischungen zum Mitnehmen an.
An den Info-Termin im Rosengarten schloss sich ein Gespräch mit den Zweibrücker GRÜNEN über Entwicklungsperspektiven in der Region an.

(Bericht über den Besuch der Ministerin im Rosengarten: Opens external link in new windowPfälz. Merkur online


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Kurze Führung durch den Rosengarten: Heiko Hübscher (vorn) erläutert der Ministerin (rechts), weshalb in Zweibrücken bei Pflanzenschutz & Düngung auf Chemie verzichtet wird.
Mit dabei: Oberbürgermeister Marold Wosnitza und UBZ-Vorstand Werner Boßlet.
Am Infostand: Oberbürgermeister Marold Wosnitza, Ministerin Ulrike Höfken, Isabel Steinhauer-Theis, Heike Boomgaarden (clnr)
URL:https://gruene-zweibruecken.de/aktuelles/expand/768787/nc/1/dn/1/